<title>Prothesoft der permanenten Weichunterfütterung für Ihre Prothese, hält ca. 2 1/2 - 3 Jahre, mit verbesserter Formel von Protheplast</title>
<meta name="Description" content="Prothesoft ist ein weich werdendes Unterfütterungsmaterial, das für die Zahnärzte, Zahntechniker und vor allem für die Patienten enorme Vorteile mit sich bringt">
<meta name="Keywords" content="Protheplast, Prothesoft, Prothese, Prothesen Unterfütterung, Zahnprothese, Zahnprothesen, Totalprothesen, Herausnehmbarer Zahnersatz, Prothesenunterfütterung, Zahnlabor,Zahn Labor, Zahntechnik, Zahn Techniker, Zahn, Zahnarzt, Implantate, Dental Labor, Dentallabor, Dental Technik, Zahnersatz, prothetics, dentures, Kiefer, Total Prothese, Dental Depot, dentist, Kiefer Chirogie, , Prothesenkunststoff, Prothesenträger, Kaudruck, Atrophie der Kieferknochen, Implantology, dentier, dentiers">

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Kunststoffmaterialien:
Die weiche Unterfütterung und ihre Bedeutung in der Totalprothetik

von Prof.Dr.Nicolas Abou Tara
Nach den Unterlagen von J. Koperczek und D. Lim (1969), von M. Barric, K Kliment und AM. Zavordil (1967), von M. Chvrapil, R. Holusiuk, K.Kliment und M. Stoll, (1969), von J. Siasis (1954) sowie von U. Liebezeit (1990) wurde festgestellt, daß Protheplast® und seine Grundsubstanzen (weich werdendes Unterfütterungsmaterial für Zahnprothesen) teratogen und toxisch unbedenklich sind.

Prothesoft®  ist die zweite Generation dieser Art von Unterfütterungsmaterial. Seine Zusammensetzung wurde noch wesentlich verbessert, um die Restmonomere nicht nur zu verringern, sondern gar zu beseitigen. Prothesoft ist ein weich werdendes Unterfütterungsmaterial, das für die Zahnärzte, Zahntechniker und vor allem für die Patienten enorme Vorteile mit sich bringt (Abb. 1).
 

Abb. 1: Chemische Formel von Prothesoft®

Ein weich bleibendes Unterfütterungsmaterial muss nach Meinung von Kuck (1952), Breustedt und Lenz (1983) sowie von Reubert und Siebert (1988) folgende allgemeine Eigenschaften besitzen:

  1. Gewebefreundlichkeit
  2. Gute Verbindbarkeit mit dem harten Basiskunststoff der Prothese
  3. Dauerhafter Weichzustand des Materials
  4. Hohe Elastizität und gutes Rückstellvermögen
  5. Anhaltende Passgenauigkeit und Abrasionsfähigkeit
  6. Glatte Oberfläche, die leicht zu polieren ist
  7. Einfache Verarbeitung
  8. Farbkonstanz
Weiskopf hat bereits im Jahre 1964 die Eigenschaften der Acrylatgruppe und die gute Verbindbarkeit mit den harten Acrylatkunststoffen bei der Anwendung als Unterfütterungswerkstoff hervorgehoben.

Prothesoft ist ein weich werdendes und vor allem weich bleibendes Unterfütterungsmaterial, das auf Methylmethacrylat sowie 2-Hydroxyethylmethacrylat beruht. Seine Eigenschaft und seine Zusammensetzung entsprechen jeglichen Anforderungen an ein Weichunterfütterungsmaterial. Durch seine Verarbeitungsmethode und seinen Heißpolymerisationsvorgang enthält es keine Restmonomere.

Gründe für die Notwendigkeit dieses Unterfütterungsmaterials

Der Sitz einer Totalprothese war, ist und bleibt für den Zahnarzt problematisch. Die diesbezüglichen Schwierigkeiten liegen darin, einen festen Halt der Prothese zu erreichen, ohne dass dieselbe sich bewegen bzw. sich vom Kieferkamm abheben und zu schaukeln beginnen kann. Wir wissen, dass der feste Sitz einer Totalprothese von folgenden Faktoren bzw. Maßnahmen abhängig ist:
  1. Anatomische Form des Kiefers.
  2. Korrekte und exakte Abdruckmaßnahmen.
  3. Korrekte Bissnahme und Bisshöhe.
  4. Korrekte und exakte Bearbeitung im Dentallabor - von der Zahnaufstellung bis zum Polieren.
  5. Einnisten der Prothesenteile in unter sich gehende Kieferpartien.
  6. Muskelfunktionsgerechte Gestaltung der Prothesenaußenfläche.
  7. Saugeffekt.
Wenn wir annehmen, dass alle genannten Maßnahmen problemlos verwirklicht werden können, bleibt der anatomische Faktor, den wir nicht beeinflussen können. Die meisten Schwierigkeiten treten bei der Eingliederung der Unterkiefer-Totalprothese auf einen stark atrophierten Kiefer auf. Wie uns allen bekannt ist, tritt die Atrophie im Unterkiefer sechs bis siebenmal häufiger auf als im Oberkiefer.

Seit geraumer Zeit versuchen die Patienten in diesem Falle selbst Abhilfe zu schaffen und somit ihren Totalprothesen mit verschiedenen Klebemitteln, wie z. B. Pulver, Cremes, Folien etc. einen festen Sitz zu verschaffen. Alle diese Mittel reizen jedoch die Mundschleimhaut, verursachen des öfteren Allergien und bilden einen guten Nährboden für Bakterien, die ebenfalls negative Auswirkungen auf die Schleimhäute haben (Abb. 2-5).
 

Abb. 2: Eine nicht passende Prothese wird mit Haftmittel an die Schleimhaut geklebt. Dies bildet guten Nährboden für Bakterien. Abb. 3: 0ft verursacht das Haftmittel Allergien und Entzündungen der Mundschleimhaut.
Abb. 4 und 5: Eine nicht passende Prothese klebt durch das Haftmittel am Kieferkamm und verschiebt sich im Mund. Dies verursacht Verletzungen des Kieferkammes.

Auch die Zahnärzte, Oralchirurgen, Implantologen sowie Kiefer- und Gesichtschirurgen versuchen immer wieder mit fragwürdigen Methoden ihren Patienten zu helfen. So etwa durch verschiedene Operationsmethoden, Transplantate, Implantate oder Knochenersatzmaterial.

Alle diese Methoden sind jedoch mit großen Komplikationen, Schmerzen und somit also mit deutlichen Misserfolgen verbunden, die sogar zur Beschädigung des restlichen Kieferkammes führen können. Oft treten auch unerträgliche Neuralgien als Folgeschäden von Operationen auf, besonders im Bereich der Foramen-Mentalis. Auch spontane Kieferbrüche nach Implantationen in sehr dünne und atrophierte Kiefer können als Folge derartiger Handlungsoperationen auftreten (Abb. 6 und 7). Dies alles geschieht zusätzlich zu den hohen Kosten, die die Patienten ohnehin schon tragen müssen.
 

Abb. 6 und 7: Das Verfahren des Kieferkammaufbaus durch Knochenersatzmaterial führt oft zu Schmerzen sowie zu gefährlichen Hämatomen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich.

Alle diese eben genannten Aspekte haben meine Forschungsgruppe und mich veranlasst, nach einer Methode zu suchen, die einen festen Sitz der Totalprothese ermöglichen kann, ohne dass irgendwelche chirurgischen Eingriffe oder sonstige ungünstige Verfahren vorgenommen werden müssen. Die von uns erforschte Methode beruht auf den Faktoren "Adhäsion" und "Kohäsion" zwischen der Prothesenbasis aus Acrylat und der Schleimhaut des Kieferkammes. Daraus resultiert eine Anziehung zwischen der Innenfläche der Prothesenbasis, die mit Speichel infiltriert ist, und dem Speichel an der Mundschleimhaut. Diesen Mechanismus kann man mit zwei aufeinander liegenden angefeuchteten Glasplatten vergleichen. Auch diese lassen sich zwar seitlich aufeinander bewegen, nicht aber vertikal voneinander trennen (Abb. 8).
 

Abb. 8: Zwei aufeinander gepresste angefeuchtete Glasplatten können nur schwer senkrecht voneinander getrennt werden.

Die Materialien, die in der Totalprothetik eingesetzt werden - wie z.B. Acrylate oder Metalle - sind von Haus aus sehr hart und starr.

Außerdem können sie keinen Speichel aufnehmen. Andere weiche Unterfütterungsmaterialien können auch keinen Speichel aufnehmen. Sie benötigen ebenfalls eine schwierige und komplizierte Verarbeitungsmethode und verfügen über keine leichte Handhabung der Ausarbeitung wie z. B. durch Ausschleifen, Schaben oder Polieren. Im Gegensatz dazu entspricht unsere Methode haargenau den Anforderungen der Weichunterfütterung von Teil- und Totalprothesen. Unser Material verfügt über eine einfache Art und Weise der Verarbeitung sowie der späteren Ausarbeitung der Prothese. Diese, bei dieser Methode vorhandenen Eigenschaften, vereinfachen das Arbeiten des Zahnarztes bzw. Zahntechnikers um ein Vielfaches und ermöglichen zusätzlich dem Patienten ein sicheres und äußerst angenehmes Gefühl beim Tragen der Prothese.

Eigenschaften des Materials Prothesoft

Seine LD 50 liegt bei 6,7 mg/kg, oral bei CD-Ratten. Dies bedeutet, dass Prothesoft®, ähnlich wie auch durch die Untersuchungen von U. Liebezeit bestätigt wurde, keine teratogene oder toxische Wirkung besitzt.

Die Verarbeitungsmethode ist als traditionell zu bezeichnen und lässt sich auf äußerst simple Weise durchführen: nach der vorgenommenen Polymerisation lässt sich Prothesoft® mit konventionellem Instrumentarium und entsprechenden Tätigkeiten wie Fräsen, Ausschleifen oder Polieren ausarbeiten. Nach der Polymerisation dieses Materials erhalten wir eine weiche Fläche an der Innenseite der Prothese, die nach ca. 15-30 Minuten an der Raumluft hart wird. Dies erlaubt die spätere Ausarbeitung der Prothese mit o. g. Instrumentarium und technischen Vorgängen.

Im Mund jedoch verfügt Prothesoft® über absolut positive Eigenschaften. So wird etwa durch Mikroporosität der Speichel aufgenommen. Zusätzlich quillt Prothesoft® innerhalb von nur vier Stunden und wird im Zuge dieser Zeit immer weicher und weicher. Das Gewicht nimmt nun um drei Prozent zu, während das Volumen zur inneren Seite hin um 13 Prozent zunimmt. Ein besonderer Vorteil von Prothesoft® ist seine Fähigkeit zu quellen.

Dieses Verfahren sorgt für einen festen Sitz der Prothese. Durch diese Quellung füllt die Unterfütterung sämtliche Spalt- und Hohlräume zwischen der Prothese und dem Kieferkamm aus. Somit entsteht ein Klemmeffekt in den unter sich gehenden Partien des Kiefers. Nun schließt sich alles ventilartig und passt sich auf diese Art und Weise punktgenau an das Kiefertegument an. Aufgrund der relativen Weichheit des gequollenen Prothesoft® wird jedes mechanische Trauma oder gar eine noch heftigere Verletzung des Kiefers in jedem Falle vermieden. Durch die Kaukraft und die Umhüllung des Unterfütterungsmaterials® mit dem harten Prothesenkunststoff entsteht ein pumpenartiger Effekt. Dieser führt nun zur dauerhaften Aufnahme und Abgabe von Speichel im gequollenen Prothesoft® und führt zur ständigen Selbstreinigung der Innenfläche der Prothese.

Die herausragenden Eigenschaften der permanenten Weichunterfütterung durch Prothesoft® und ihre Bedeutung in der Totalprothetik könnte man wie folgt zusammenfassen:

  1. Besonders gute Haltbarkeit der Prothese durch den Effekt der Kohäsion und Adhäsion
  2. Genaue Passform.
  3. Genaue Ausfüllung sämtlicher Spalträume durch Quellung.
  4. Vermeidung von Speiseresten zwischen Prothese und Schleimhaut.
  5. Guter Klemmeffekt durch Quellung und ventilartigen Anschluss.
  6. Schmerzfreiheit, keine schmerzenden Druckstellen beim Patienten.
  7. Saugeffekt zwischen Kiefer und Prothese.
  8. Gute mechanische Belastbarkeit.
  9. Große Haftbarkeit.
  10. Leichte Bearbeitung des Materials bei nachträglichen Korrekturen.

 

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